Coronavirus

von Johannes Heß

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Liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Kollegen,

das Coronavirus hält alle in Atem. Selbstverständlich müssen auch wir uns in der Schule damit befassen. Das Kultusministerium hat Informationen herausgegeben, die auf der Internetseite unter folgendem Link abrufbar sind:

https://km-bw.de/,Lde/Startseite/Service/2020+02+27+Informationen+zum+Corona-Virus

Kurz gefasst beinhalten sie folgendes:

  1. Wer in den vergangenen 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet war, z.B. im Urlaub während der Fasnetsferien, und auch keinen Kontakt mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person hatte, kann ganz normal am Schulbetrieb teilnehmen.
  2. Wer in den letzten 14 Tagen (Inkubationszeit des Virus) in einem Risikogebiet war oder Kontakt mit einer infizierten/erkrankten Person hatte, bleibt zu Hause und vermeidet unnötige Kontakte. Dies gilt auch, wenn er keine Symptome einer Erkrankung zeigt. Selbstverständlich muss die Schule dann informiert werden.
  3. Wer in einem Risikogebiet war und innerhalb von 14 Tagen Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen, Durchfall u.a. bekommt, vermeidet alle unnötigen Kontakte und meldet sich telefonisch (NICHT die Praxis aufsuchen!) bei seinem Arzt oder beim kassenärztlichen Notfalldienst, Tel. 116117.
  4. Wer Kontakt mit einem bestätigten COVID-19 Erkrankten hatte, egal wo, kontaktiert umgehend das Gesundheitsamt – unabhängig von Symptomen. Für uns ist das Gesundheitsamt des Zollernalbkreises zuständig, https://www.zollernalbkreis.de/landratsamt/aemter++und+organisation/gesundheitsamt

Die aktuellen Risikogebiete können Sie unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html einsehen.

Zum Schulbetrieb: Ich hoffe, dass wir am Montag alle ganz normal zur Schule kommen und uns auf Lernen konzentrieren können.

Zu Panik und Hysterie sollten wir uns nicht hinreisen lassen. Allerdings ist die aktuelle Situation natürlich auch ein Anlass, ganz generell über Hygiene im täglichen Schulbetrieb nachzudenken.

Dazu vier Punkte:

  1. Schon vor zwei Jahren haben wir an allen Waschbecken Anleitungen zum Händewaschen angebracht und gehofft, dass auch die ganz normale Wintergrippe und Erkältungen dadurch etwas eingedämmt werden. Seife und Handtücher sind auch vorhanden. Regelmäßiges Händewaschen sollte selbstverständlich sein, vor allem vor dem Essen und natürlich nach der Toilette.
  2. Die meisten Kinder husten bereits jetzt vorbildlich, wenn nötig, in die Ellenbogenbeuge und nicht in die Hand. Einige husten allerdings frei raus. Das sollte nicht sein.
  3. Auf die Begrüßung per Handschlag sollten wir im Moment verzichten, ebenso auf die Umarmung zur Begrüßung.
  4. Jeder benutzt seine eigene Trinkflasche.

Der Schulsanitätsdienst macht immer wieder folgende Beobachtungen, die ich hier gerne auch noch ansprechen möchte. Schüler kommen teilweise morgens schon mit klar erkennbaren grippalen Symptomen in die Schule, sind nach einer Erkrankung nicht auskuriert und zu früh wieder da, obwohl sie teilweise sicher noch infektiös sind. Gerade nach Magen-Darm-Infekten sollten zwei Tage nach Abklingen der Symptome abgewartet werden. Ich möchte hier an das Verantwortungsbewusstsein appellieren. Kinder, die krank zur Schule geschickt werden, gefährden absehbar die Gesundheit der Mitschüler. Davon abgesehen ist es auch für die erkrankten Kinder selbst besser, wenn sie sich richtig erholen und sich dann mit neuer Kraft dem Unterricht wieder widmen können.

Jetzt hoffe ich aber, dass alle Präventionsmaßnahmen ausreichen und wünsche uns allen beste Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen

Johannes Heß

 

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